Im Einklang mit der Natur

Wir ehren die Traditionen, die uns inspirieren. Gemeinsame Mahlzeiten unter freiem Himmel waren der tägliche Höhepunkt des Erntesommers auf unseren weitläufigen Heuwiesen. Wir sind ein kleiner Teil eines wundersamen Ökosystems, dessen Wahrung uns am Herzen liegt.

Durch den Verkauf von Natur- und Bioprodukten unterstützen wir lokale Erzeuger und Kleinbetriebe.Unsere Gerichte sind herzhaft wie der Proviant bei der Heuernte und ihr CO2-Fußabdruck ist fast ebenso minimal: alle Zutaten stammen aus der Region, im Sommer sogar direkt von den umliegenden Feldern.Wir haben uns dem Kreislauf der Wiederverwertung verpflichtet, was schon unser Essgeschirr verrät: unser Salat wird auf Holztellern serviert, die Pfannkuchen auf rustikalen Kienspänen und wir verwenden selbstgeschnitzte Löffel aus Weidenholz. Auf Plastik verzichten wir bei der Bewirtung mittlerweile vollständig.

Wir sind davon überzeugt, mit den obigen Maßnahmen und Prinzipien auf dem richtigen Weg zu sein. Um unsere ganzheitliche Vision künftig noch planmäßiger und nachhaltiger verwirklichen zu können, haben wir uns der von Visit Finland ins Leben gerufenen Initiative Sustainable Travel angeschlossen.

Im Einklang mit der Umwelt

Im Wiesencafé des Stillen Volkes fällt auf, dass der Servierbereich mit Holzplanken abgedeckt ist. Dies liegt nicht daran, dass die Wiese matschig wäre, sondern dient zum Schutz des Bodens.

Der Schutz der traditionsreichen Umgebung, der das Wiesencafé seine Existenz verdankt und die uns täglich aufs Neue inspiriert, ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir sind ein kleiner Teil eines wunderbaren Ökosystems, für dessen Erhalt wir uns verantwortlich fühlen.

Bei den Planken handelt es sich um Recyclingware aus eigenen Beständen: sie befanden sich ursprünglich in einem der Unterstände.

Der Schutz und die Würdigung der Natur prägen unsere Tätigkeit in jeder Hinsicht. Wir verwenden nach Möglichkeit als umweltfreundlich zertifizierte Produkte, nicht zuletzt bei der Reinigung.

Unsere Liebe zur Natur drückt sich auch darin aus, dass wir unsere Materialien, Produkte und Dienstleistungen direkt aus der Nachbarschaft beziehen.

Die Zutaten unserer herzhaften Salate stammen erntefrisch von den umliegenden Wiesen: Blätter und Blüten von Sauerampfer und Weidenröschen sowie Frauenmantel und Giersch. Im Frühling verwenden wir auch gerne die jungen Triebe des Weidenröschens, die sich wie Spargel zubereiten lassen.

Neues Leben für das Melksieb

Pruuuiiii, Pruuuiii, Alma, Bella, komm, komm... alle heim zum Melken! Früher wurde die Stille unserer Wiesen allabendlich von Lockrufen unterbrochen: es war Zeit für die Kühe, zum Melken in den Stall zu kommen. Kühe sind soziale und intelligente Tiere, die ihren eigenen Namen schnell lernen und auf ihn hören. An lauen Sommerabenden waren die Rufe kilometerweit zu hören − und mit der Stille hatte es ein Ende, als Dutzende von Kühen gleichzeitig heimwärts trabten!

Niittytupa ist voll von Gegenständen, die von vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten zeugen und Geschichte greifbar machen.

Das Melksieb war wichtig, um die Milch sauber in die Kanne zu bekommen. Mit einem Gazetuch ausgelegt, fing es auch die feinsten Staubkörnchen auf.

Die Lampen im Restaurant Niittytupa sind echte Melksiebe. Zumindest die mit dem Griffen an den Seiten - bei den anderen handelt es sich um ehemalige Separatorhauben. Auch der Separator war ein wichtiges Gerät im Kuhstall.

Es summt und brummt im Wiesenhotel

Es war noch nie so leicht, ein Hotel zu eröffnen: Das Wiesenhotel Niittyhotelli ist ein aus Natur- und Recyclingmaterialien wie z. B. Holzkisten des Cafés und auf dem Speicher gefundenen Kleinigkeiten hergestelltes Insektenhotel, das im Restaurant Niiittytupa käuflich erworben werden kann. Ein einzigartiges Andenken an das Stille Volk − und ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz in Ihrem eigenen Garten!

Jedes Hotel ist nummeriert und einzigartig − ein Sammlerstück von morgen. Wenn Sie Ihr Hotel bei sich zuhause „eingeweiht“ haben, würden wir uns über ein Foto auf Instagram mit Standortangabe und dem Hashtag #niittyhotelli freuen. Gründen wir gemeinsam eine internationale Hotelkette!

"Herzlichen Glückwunsch! Dieses Hotel ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Rettung des Planeten. Viele wilde Bestäuberarten sind stark bedroht. Indem Sie Ihnen ein Zuhause bieten, tragen Sie konkret zum Artenschutz bei.

Stellen oder hängen Sie das Insektenhotel an einem sonnigen Ort auf, am besten in der Nähe von Beerensträuchern oder Blumenbeeten. "

Das Gebäude des zum Wiesencafé gehörenden Restaurants Niittytupa stammt aus dem Jahr 1957. Es stand ursprünglich etwa 40 km entfernt und wurde 2014 hierher gebracht. Dabei erhielten auch viele Fundstücke aus dem alten Blockhaus ein neues Leben, zum Beispiel die auf dem Dachboden entdeckten Teppiche und die vielen alten Gegenstände, die unsere Wände und Fensterkästen zieren. Zwischen Sieben und Separatorhauben sehen Sie an der Decke auch einen aus einem alten Wagenrad gefertigten Kronleuchter.

Nicht mehr benötigte Bodenplanken wurden zu Tischen und Bänken. Neue Verwendung fanden auch die sogenannten Heureuter, sprich die Holzgestelle, auf denen früher das Heu getrocknet wurde. Das Terrassengeländer besteht aus Heureuterstäben, und ihre hölzernen Verbindungszapfen sind Teil unserer Tischdekoration.

Einer der drei Holzunterstände auf dem Gelände befand sich ursprünglich auf einer Heuwiese in der Region, die beiden anderen wurden von örtlichen Zimmerleuten direkt vor Ort aufgebaut. Ein Teil der Bauarbeiten wurde im Rahmen von Umweltschutzprojekten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen verwirklicht.

Kohlenstoffsenken

Die Wände von Niittytupa sind mit ihren 260 mm erheblich dicker als handelsübliche 200-mm-Blockhausbohlen.

Blockhäuser sind auch Kohlenstoffsenken: ein Kubikmeter Holz speichert rund 212 kg Kohlenstoff. In den Gebäuden des Wiesencafés sind insgesamt 110 m3 Holz verbaut, und somit 23 320 kg Kohlenstoff gebunden!

Strümpfe mit Geschichte

Wenn die Füße warm sind, fühlen Körper und Geist sich wohl − das wusste schon der Schriftsteller Ilmari Kianto, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Suomussalmi aus mit mehr als 60 Büchern die Herzen der finnischen Leserschaft eroberte.

Seine Jugend verlebte er im Pfarrhaus Karhula, nach dem die im Niittypuoti-Shop verkauften „Pfarrhausstrümpfe“ benannt sind. Genauer gesagt wurde das Foto, das ihnen als Vorbild diente, in Kiantos Waldeinsiedelei Turjanlinna gefunden.

Wir beziehen die farbenfrohen Kniestrümpfe von mehreren in Suomussalmi lebenden „Omas“, darunter der 74-jährigen Kirsti Heikkinen, die in den letzten 30 Jahren mit Sicherheit schon Tausende von Strümpfen gestrickt hat:

„Das ist meine Leidenschaft, gar keine Frage. Von den Pfarrhausstrümpfen stricke ich problemlos zwei Paar pro Tag!“

Wie klingt trockenes Holz?

Können Sie trockenes und feuchtes Holz am Klang voneinander unterscheiden? Wenn Sie zwei trockene Holzstücke gegeneinander klopfen, erklingt ein lauter und markanter Ton, bei feuchten ein weicherer.

Der Tanz der Flammen in der Feuerstelle ist ein meditatives Schauspiel. Die rußgeschwärzte Kaffeekanne erinnert an ein Stillleben aus alter Zeit. In einer Gegenwart, die geprägt ist von urbanen Trendcafés mit immer exotischerem Angebot ist der klassische, in der Kanne aufgebrühte Kaffee eine Seltenheit geworden, doch der heiße Muntermacher aus der „Rußkanne“ hat in Finnland seit gut zweihundert Jahren Tradition.

Im Sommer wird nicht nur der Kaffee des Wiesencafés über dem offenen Feuer zubereitet, sondern auch unsere pikanten Häppchen. In der maßgefertigten Feuerstelle des Wiesencafés werden nur trockene Birkenscheite verwendet. Auch das Restaurant Niittytupa wird mit Holz beheizt. Insgesamt beziehen wir fast 70 % der für den Betrieb erforderlichen Energie aus Brennholz.

Lesen Sie mehr: Das Wiesencafé des Stillen Volkes bezieht sein Brennholz von Kainuun Kuumatokeikat, einem ortsansässigen Unternehmen, das in der strukturschwachen Region Arbeitsplätze schafft. Der Transport zum Wiesencafé erfolgt kraftstoffsparend in Verbindung mit anderen Warenlieferungen. Der Jahresbedarf beträgt 40 m3 − sprich vierzig Holzstapel mit einer Kantenlänge von je einem Meter.